Zuzahlungen


Zahlen Sie zuviel zu ?

Es trifft jeden !

Die Zuzahlungen der Patienten für Medikamente sind seit Anfang 2004 auf bis zu 10 Euro pro Packung gestiegen.

Alle bisherigen Befreiungbescheinigungen verloren zum 01. Januar 2004 ihre Gültigkeit.

Ab sofort richtet sich Ihre Zuzahlungen nicht mehr wie bisher nach der Packungsgröße des verordneten Medikamentes sondern nach dem Preis. Dementsprechend betragen die Zuzahlungen, die Versicherte zu leisten haben, 10 % des Abgabepreises, mindestens jedoch fünf Euro und höchstens zehn Euro pro verordnetes Medikament.

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind nicht mehr erstattungsfähig.

Alle Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind dürfen Ihnn im Regelfall nicht mehr zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden. Die sogenannten OTC-Präparate müssen Sie ab sofort selbst bezahlen.(Ausnahmen hiervon: Kinder bis zum 12. Lebensjahr und Jugendliche mit Entwicklungs-störungen bis zum 18. Lebensjahr)

Es gibt jedoch die Möglichkeit eine Befreiung von der Zuzahlung zu erhalten.
Und das ist möglicherweise viel unkomplizierter als Sie denken!

Für Alleinstehende gilt seit Januar 2004:

Ein chronisch Kranker mit einem monatlichem Bruttoeinkommen von 1000 Euro wird dann von der Zuzahlung befreit, wenn seine Ausgaben für Medikamente im Durchschnitt mehr als 10 Euro pro Monat betragen. Dies entspricht 1% der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt.Die Belastungsgrenze für nicht chronisch Kranke beträgt 2% der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Für unser Beispiel wären dies im Durchschnitt mehr als 20 Euro pro Monat.

Für Familien und Lebensgemeinschaften gilt seit Januar 2004:

Bei der Ermittlung der Belastungsgrenzen werden die Zuzahlungen und Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt der mit dem Versicherten im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen des Versicherten und des Lebenspartners jeweils zusammengerechnet.

Wir informieren Sie gern!